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Dynamisches Sitzen

Was heißt dynamisches Sitzen?

Dynamisches Sitzen bedeutet, dass man seine Sitzposition oder Sitzhaltung möglichst häufig wechselt. Dabei sollte jedoch versucht werden, den Oberkörper gerade zu halten und keinen Rundrücken, den sogenannten „Buckel“, zu machen. Weitere „Regeln“ gibt es nicht, jede neue Sitzposition bedeutet Bewegung und ist gut für den Körper.

Das klingt einfach, ist auf konventionellen Bürostühlen allerdings nicht ohne weiteres möglich, da sie der Bewegung der Benutzer nicht folgen. Meist resultiert dies, vor allem bei untrainierter Rückenmuskulatur, in Fehlhaltungen und Rückenbeschwerden. Auch wird durch Rücken- und Armlehnen die Rückenmuskulatur unterbeansprucht und ist so nicht in der Lage, sich korrekt im Sitzen zu halten. Es lohnt sich jedoch, das dynamische Sitzen zu trainieren. Wer über Jahre hinweg Fehl- und Schonhaltungen fördert, riskiert muskuläre Dysbalancen und chronische Rückenbeschwerden.

Warum ist dynamisches Sitzen gut und was hat das mit Ergonomie zu tun?

Viele Menschen arbeiten an einem Schreibtisch und verbringen ihre (Arbeits-)Tage zum Großteil im Sitzen, nicht selten bis zu elf Stunden pro Tag. Dieser Bewegungsmangel belastet auf Dauer nicht nur das Muskel-Skelett-System, sondern bremst den Metabolismus, also den Stoffwechsel des Körpers, aus. Dadurch wird der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt, in der Folge nimmt die Leistungsfähigkeit rapide ab.

 

Dynamisches Sitzen beugt Fehlstellungen, Verspannungen, Rückenschmerzen und verminderter Leistungsfähigkeit vor. Da man beim dynamischen Sitzen verschiedene Muskelstrukturen, die Rückenmuskeln und auch Bauchmuskeln unterschiedlich und im Wechsel beansprucht, können einseitige Belastungen vermieden werden. Auch werden die Bandscheiben auf natürliche Art be- und entlastet, was die Nährstoffversorgung der Bandscheiben fördert. Das wiederum hat einen positiven Einfluss auf die gesamte Wirbelsäule. Außerdem erhöht das dynamische Sitzen so ganz nebenbei die Durchblutung – nicht nur des Körpers, sondern auch des Hirns!

Welche Stühle für dynamisches Sitzen?

Damit man überhaupt in der Lage ist, am Arbeitsplatz dynamisch und damit rückenschonend zu sitzen, benötigt man Aktiv-Sitzmöbel. Ein solches aktives Sitzmöbel folgt den Bewegungen des Benutzers  und ermöglicht so erst die Bewegungsfreiheit. Neben der Bewegungsfreiheit muss ein Aktiv-Sitzmöbel für dynamisches Sitzen perfekt auf den Nutzer einstellbar sein, zum Beispiel in Neigung und Sitzhärte. Auch sollte der Stuhl über eine Synchronmechanik verfügen. Das heißt, dass sich die Neigung der Sitzfläche an die der Rückenlehne anpasst. Ein sehr gutes Beispiel für einen Schreibtischstuhl mit Rückenlehne, der bewegtes Sitzen unterstützt, ist der aeris 3Dee.

Wie wichtig ist die Rückenlehne?

Ein ergonomischer Bürostuhl muss nicht notwendigerweise über eine Rückenlehne verfügen. Den 3D-Aktiv-Sitz aeris swopper gibt es in der Standardversion ohne Rückenlehne und immer ohne Armlehne. Für diejenigen, die auf die Rückenlehne nicht verzichten möchten, gibt es den swopper WORK.

In allen Modellen fördert und fordert der swopper den ständigen Haltungswechsel, wobei der Rücken aber gerade bleibt und Bauch-, Rücken- und Beinmuskulatur ganz automatisch trainiert werden. Dabei bewegt der Sitzende den Oberkörper nicht nur nach vorne oder hinten, sondern auch seitlich und vertikal (3D-Technologie). So ist man auch im Dauersitzen dauernd in Bewegung, was insgesamt zu einem größeren Wohlbefinden sowie zu höherer Leistungsfähigkeit führt.