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Artikel Dec 22

Der Neue in der Aeris Familie: Bürostuhl Aeris Numo Task

Ein Gespräch mit Dietlind Walger, Chief Product Development Officer bei Aeris, und Andreas Ostwald, ostwalddesign.

Dietlind Walger (Chief Product Development Officer bei Aeris) und Andreas Ostwald (ostwalddesign) haben die neueste Innovation aus dem Hause Aeris – den Aeris Numo Task – entwickelt. Die beiden erzählen über den Entstehungs- und Designprozess, Herausforderungen und was den neuen Aeris Stuhl ausmacht.

Was gab den Ausschlag für das Projekt Aeris Numo Task? Was war die Grundidee?

Dietlind Walger. Die Grundidee für den Numo Task ergab sich aus der Kombination von verschiedenen „Technik-Projekten“ und aus weiterführenden Ideen aus dem Numo-Projekt, also einem Aeris Stuhl, der bereits auf dem Markt ist. In der „Schublade“ gab es schon das Projekt „Federbein light“ – ein Federbein, dass schlanker als das vom Aeris Swopper sein sollte, aber trotzdem gut schwingt. Außerdem sollte das Federbein so gestaltet sein, dass es jederzeit durch eine Standardstuhlsäule ersetzt werden kann. Und dann gab es zu diesem Zeitpunkt ein anderes erfolgreich umgesetztes Technik-Projekt – das SAM - Self Adjusting Motion-Element. Das ist ein Gelenk, dass bei unterschiedlichem Nutzergewicht, immer dieselbe Auslenkung des Stuhls in alle Richtungen ermöglicht. Und wir hatten – bestätigt durch den Red Dot Award „best of the best“ sowie Kundenrückmeldungen verstanden, dass das Design des Numo sehr gut ankommt. Und dann war da noch die innovative Numo-Kinematik, die dem Stuhl-Benutzer ein ganz angenehme Bewegung nach vorne und hinten ermöglicht.

Und so entstand der Gedanke, das alles zu kombinieren, um eine neue Generation Bürostuhl für Aeris zu entwickeln. Am Ende hat dann alles einfach sehr gut zusammengepasst.

War es eine Herausforderung, dass der Aeris Numo Task auf einem bestehenden Entwurf (Aeris Numo) beruht? Wäre es einfacher gewesen, ganz frisch anzufangen?

Dietlind Walger. Nein, eigentlich war das Gegenteil der Fall – wir wussten bereits durch die Rückmeldungen zum Numo, dass die Formensprache gefällt. Und außerdem wollten wir ganz bewusst die Numo-Familie erweitern, damit wir für verschiedene Einsatzgebiete wie Office, Home- Office oder Living-Bereich den passenden Stuhl anbieten können.

Andreas Ostwald. Es war einfach eine logische Konsequenz den Numo mit der neu entwickelten Mechanik SAM zu kombinieren, da wie Dietlind schon sagte, wir bereits viel positives Feedback zum Numo bekommen hatten.

Wie geht man an solches Projekt heran? Wie beginnt man?  Mit einer Zeichnung oder einem Modell? Gibt es bestimmte Strategien, Routinen, die man immer wieder anwendet?

Andreas Ostwald. Alles beginnt mit dem Aufbau von 3-Daten im CAD-System. Mit Hilfe dieser Daten wurden dann Prototypen gebaut, die sowohl für Funktionstests als auch Designbesprechungen dienten. Mit jeder Runde wurden dann die Daten verfeinert, bis dann damit Lieferanten angefragt und beauftragt werden konnten.

 Management-Trainerin Conny Schumacher aus München im Aeris Interview über Rückenschmerzen und Bewegung bei der Büroarbeit.


Wie schafft man diese einzigartige Kombination aus Technik und Design? Wird bspw. erstmal der Fokus auf die Entwicklung der Mechanik gelegt und dann kommt das Design oder geht beides Hand in Hand?

Dietlind Walger. Einer der Besonderheiten beim Aeris-Produktent-wicklungsprozess ist der „Start-Blickwinkel“. Es wird immer erst geschaut, wie das Produkt funktionieren muss, damit der Nutzer einen echten Mehrwert für seine Gesundheit, sein Wohlgefühl, erfährt. Dann werden aber ganz schnell parallel erste Designideen entwickelt und im Idealfall gehen Technik- und Designentwicklung Hand in Hand. Andreas ist ein Designer, der sich von Anfang an auch ganz tief mit in die Technik und die Herstellbarkeit mit „eindenkt“ und trotzdem dabei nie den roten Faden der Gestaltung verlässt. Dadurch ist die Zusammenarbeit sehr angenehm und erfolgreich.

Andreas Ostwald. Kohärentes Design geht immer in einem sehr komplexen Prozess Hand in Hand mit der Entwicklung der Technik. Es gibt also in diesem Sinne keine scharfe Abgrenzung, sondern alles verschmilzt zu einem großen Ganzen und beinhaltet Konstruktion, Kulturgeschichte, Verhaltensgewohnheiten, Trendscouting plus Materialvorlieben.

Was für Materialien wurden verwendet?

Dietlind Walger. Beim Numo Task, wie bei allen anderen Aeris-Produkten auch, kann die einzigartige Bewegungsfunktion nur durch spezifisch entwickelte Teile erfüllt werden. D.h. wir verwenden keine Standardbauteile, sondern jedes einzelne Bauteil muss speziell konstruiert und gefertigt werden. Die meisten Bauteile werden aus sogenannten Werkzeugen heraus gefertigt. Diese Werkzeuge sind wie eine Art Waffeleisen, aus dem dann speziell geformte Teile aus Aluminium und Kunststoff entstehen. Und für das neu entwickelte Bewegungselement SAM kommt auch Gummi als Werkstoff zum Einsatz.

Hattet ihr bei der Entwicklung des Aeris Numo Task auch das Thema Nachhaltigkeit im Fokus?

Dietlind Walger. Das Thema Nachhaltigkeit muss bei Produktneu-entwicklungen immer im Fokus stehen. Das beinhaltet u.a. Themen wie Produkthaltbarkeit, Materialauswahl, Trennbarkeit und Transport. Die beste Nachhaltigkeitsbilanz hat ein Produkt, das sehr lange hält und das ist immer unser Hauptziel. Deshalb werden unsere Produkte während des Entwicklungsprozesses beim TÜV auf Herz und Nieren geprüft. Und alle Bauteile des Stuhles sind trennbar und dann sortenrein wiederverwertbar. Zum Beispiel ist das Aluminium für die Druckguss-Elemente zu 98 % recycliertes Material. Und mit dem Polsterstoff „Cura“ haben wir ein Material im Einsatz, dass aus recyclierten PET-Flaschen hergestellt wurde. Was uns auch stolz macht, ist die komplett plastikfreie Verpackung und das relativ geringe Transportvolumen dieses Stuhls.

Gab es besondere Herausforderungen während des Designprozesses?

Dietlind Walger. Immer wieder sind Andreas und ich an Punkte gekommen, wo sich die Form ein Stück weit der Funktion oder den Herstellungs- und Haltbarkeitsanforderungen unterordnen musste. Aber das waren dann immer richtig spannende Diskussionen und Andreas hat die Herausforderung jedes Mal angenommen und dann im Endeffekt eine noch bessere Lösung gefunden.

 Management-Trainerin Conny Schumacher aus München im Aeris Interview über Rückenschmerzen und Bewegung bei der Büroarbeit.


Was hat der Aeris Numo Task mit den anderen Aeris Stühlen gemeinsam und was unterscheidet ihn? Was macht ihn aus?

Andreas Ostwald. Das Gemeinsame mit anderen Aeris Stühlen ist ganz klar seine einzigartige Bewegungsfunktion. Die Aeris Philosophie lautet Never just sit!, also Bewegung genau dort zu schaffen, wo sie am meisten gebraucht wird, nämlich beim Sitzen. Um diese natürlichen, freien Bewegungen des menschlichen Körpers auch beim Sitzen zu schaffen, bedarf es aber besonderer dynamischer „Mechaniken“. Das Bewegungselement SAM ist das Besondere am Numo Task. Der Sitz kann sich also vom Fußkreuz aus zu allen Seiten bewegen. Das Geniale dabei: durch eine ausgeklügelte Formgebung und Materialzusammensetzung dieses Elements bleibt die Auslenkung immer die gleiche, unabhängig vom Gewicht. Es ist also egal, ob man 120 kg oder nur 50 kg wiegt, das Gefühl ist das gleiche – nämlich, dass der Stuhl sich mit Ihnen bewegt und sich Ihren Bewegungen anpasst.

Man sieht also, die eigentlich Entwicklung hinter dem Design und der Konstruktion ist das präzise Wahrnehmen und Beobachten. Die Prinzipien der menschlichen Bewegung analysieren - das macht unsere Methodik so erfolgreich.

Dietlind Walger. Ja genau. Der Aeris Numo Task führt das erfolgreiche Bewegungskonzept von unserem Swopper und 3Dee weiter, bringt aber mit dem SAM-Element noch ein weiteren Technik-USP mit hinein. Und durch die eingebundene Aeris-Kinematik unter der Sitzschale, die ein Schwingen nach vorne und hinten ermöglicht, ergibt sich eine mehrdimensionale Bewegung und ein wirklich einzigartiges Sitzgefühl „wie auf Wolken“. Und dabei ist der Numo Task so herrlich unkompliziert – man muss gar nicht viel einstellen. Das SAM stellt sich automatisch ein. Und die Einstellung des Schwingverhaltens und der Sitzhöhe geht schnell und einfach. Zu guter Letzt ist da noch die minimalistische und unaufgeregte Gestaltung. Die Form des Aeris Numo Task ist zeitgemäß und klassisch zugleich, so dass er sich in jede Umgebung einfügt.

 

Management-Trainerin Conny Schumacher aus München im Aeris Interview über Rückenschmerzen und Bewegung bei der Büroarbeit.


Wo seht ihr die Anwendungsgebiete des Stuhls?

Andreas Ostwald. Der Numo Task ist sicherlich hauptsächlich für den Arbeitsbereich konzipiert, also das Office und Home-Office. Aber auch für den Living Bereich gibt es Einsatzmöglichkeiten. Sagen wir also: er kann überall dort eingesetzt werden, wo Menschen ergonomisch sitzen wollen.

Woher nehmt ihr eure Inspiration? Orientiert ihr euch an Trends oder versucht ihr euch davon nicht zu sehr beeinflussen zu lassen?

Andreas Ostwald. Ich gehe mit offenen Augen durch die Welt, habe inspirierende Freunde, einen Kreis sehr guter Gestalter als Informanten (meine ehemaligen Studenten), also ein perfektes Netzwerk. Außerdem inspirieren mich Wissenschaften, Technologien, Sprachen.

Dietlind Walger. Trends beobachte ich, klopfe sie aber immer auf ihre ästhetische Haltbarkeit ab. Was mich viel mehr inspiriert sind intelligente Fertigungsverfahren und neue Materialien. Und dann kommen viele gute Ideen einfach beim Reden mit netten Leuten – Freunde, Kollegen oder auch Lieferanten. Und ab und zu verliere ich mich auch gerne zum Recherchieren im weiten Feld des Internets.

Management-Trainerin Conny Schumacher aus München im Aeris Interview über Rückenschmerzen und Bewegung bei der Büroarbeit.

 

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