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Faszien

Faszien sind seit einiger Zeit in aller Munde. Faszien-Training, Faszien-Rollen, Faszien-Übungen, Faszien-Yoga, ja sogar Faszien-Ernährung lauten die Wohlfühlversprechen. Was sind Faszien aber eigentlich genau?

 

Was sind Faszien und wofür sind sie gut?

Die Faszien werden auch als Bindegewebe bezeichnet. Sie sind Gewebefasern, die den gesamten menschlichen Körper durchziehen und alle Muskeln (daher spricht man oft auch von Muskelhaut) umhüllen. Aber auch alle Organe sind darin eingebettet oder verankert. Sie sorgen also dafür, dass Muskeln und Organe an ihrem Platz bleiben und alles stabil ist. Dabei können sie relativ starr sein, um Struktur zu geben, oder weich und dehnbar für mehr Flexibilität.

Gut vorstellen kann man sich das Fasziengewebe beim Pellen einer Orange. Das Fruchtfleisch der Orange wird von einer weißen, festen Haut umhüllt und zusammengehalten – ähnlich wie die Muskeln des Menschen von den Faszien.

Was haben Faszien mit Schmerzen zu tun?

Faszien sind im Idealzustand glatt und geschmeidig, wie bspw. eine Cellophan-Folie. Wenn die Folie aber zusammenklebt, ist sie schwer wieder auseinanderzubekommen. Bei den Faszien ist das ähnlich. Ist der Körper in Bewegung, bleiben die Faszien elastisch und beweglich. Wird der Körper aber nicht genug oder einseitig bewegt, verkleben oder verfilzen sie miteinander und das führt zu Schmerzen, Verspannungen und Einschränkungen in der Bewegung.

Zudem weiß man heute, dass die Faszien nicht nur den Körper zusammenhalten, sondern sich darin auch 80-mal so viele Schmerzrezeptoren befinden wie in den Muskeln – sie sind quasi das Nervenkostüm der Muskeln. Glaubte man früher, dass bei Rückenschmerzen oder bei einem Ziehen in den Beinen, die Muskeln verspannt oder überanstrengt sind oder die Bandscheiben den Ischiasnerv eingeklemmt haben, weiß man heute, dass dafür häufig die Faszien verantwortlich sind.

Was kann man dagegen tun?

Glücklicherweise kann man einiges tun, um Beschwerden vorzubeugen. Denn wenn Faszien wie Frischhaltefolie miteinander verkleben können, dann können sie auch wieder voneinander gelöst werden. Hier setzen Faszien-Übungen beispielsweise mit der Faszien-Rolle an.

Gut ist es natürlich, wenn wir durch Bewegung im Alltag, also auch im Büroalltag, dem Verkleben vorbeugen. Denn wer viel sitzt oder viele einseitige Bewegungen („Mausarm“) durchführt, fördert das Verkleben der Faszien.

Wichtig um Geschmeidigkeit und Elastizität der Faszien zu erhalten, sind dynamische, federnde Bewegungen, wie beispielsweise beim Hüpfen, Tanzen oder Laufen. Ruckartige Bewegungen sollten eher vermieden werden. Liegt das Büro in einem oberen Geschoss, dann bietet es sich an, zweimal pro Woche die Treppe flott hochzulaufen und dabei wenig Trittgeräusche zu machen.

Es ist auch ratsam, seinen Arbeitsplatz genauer anzusehen: Wie viel Flexibilität erlaubt er mir? Blicke ich immer in dieselbe Richtung? Halte ich meinen Arm immer im selben Winkel, wenn ich die Maus bediene?

Wie sieht mein Bürostuhl aus? Erlaubt er mir, meine Position immer wieder zu verändern und mich am Arbeitsplatz zu bewegen?

Hier setzt der swopper von aeris an: Er ist gewissermaßen der „personal trainer“ am Arbeitsplatz, der es nicht zulässt, dass man starr am Schreibtisch verharrt. Er macht das so subtil, dass man gar nicht merkt, wie man sich ständig bewegt. Und dieses dynamische Sitzen wirkt dem Verkleben der Faszien entgegen.

Genauer betrachtet funktioniert das so: Beim Sitzen auf dem swopper werden durch das 3D-ergonomische Bewegungsgelenk permanente leichte Bewegungen (seitlich und vertikal) gefordert und gefördert. Diese weichen, harmonischen, schwingenden, federnden 3D-Bewegungen aktivieren die faszialen Strukturen durch ständige Be- und Entlastung. Dadurch wird die Hydration des Gewebes stimuliert und die Faszien gut ernährt. Sie bleiben geschmeidig, können sich den unterschiedlichen Bewegungsanforderungen anpassen und leicht über den Muskel gleiten.

Zudem ist das Faszien-Training mit dem swopper praktisch und zeitsparend und macht dazu auch noch richtig Spaß.