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Bewegungsmangel
macht uns krank.

Die Wirbelsäule als zentrales Organ

Sie schützt zum einen unser zentrales Nervensystem und das empfindliche Gehirn und zum anderen federt sie Stöße beim Laufen und Springen ab. Die Wirbelsäule wird durch die umgebende Muskulatur stabilisiert und macht so die aufrechte Haltung erst möglich. Eine gesunde Muskulatur ist also die beste Voraussetzung für eine gesunde Wirbelsäule.

Bandscheiben als Bestandteile der Wirbelsäule 

Die Wirbelsäule besteht aus 23 knöchernen Segmenten und 22 dazwischen liegenden knorpeligen Bandscheiben. Sie sorgen in erster Linie für die Elastizität und Beweglichkeit der Wirbelsäule. Bandscheiben haben keinen eigenen Stoffwechsel. Sie ernähren sich – wie ein Schwamm – durch die sie umgebende Gewebsflüssigkeit, die sie bei Entlastung einsaugen und bei Belastung auspressen. Werden Bandscheiben ständig einseitig gepresst - wie beim starren Sitzen - verlieren sie ihre Elastizität. Ist aber der Rücken wie beim Sitzen auf swopper, swoppster oder muvman in Bewegung, werden sie stets an verschiedenen Punkten be- und entlastet und bleiben so viel länger fit.

Die Risiken beim Rundrücken

Die bisher typische Sitzhaltung bei der Arbeit am Schreibtisch oder am Bildschirm ist der Rundrücken. Die Risiken dieser krank machenden Sitzhaltung: Die Bandscheiben werden vor allem im Bereich der besonders anfälligen Lendenwirbelsäule fehlbelastet. Gerade hier werden die Bandscheiben durch die Vorwärtsneigung des Oberkörpers auf der einen Seite stark zusammengedrückt, während sie an der anderen Seite gedehnt werden. Durch Sprödigkeit, nach z.B. jahrelanger Mangelernährung, und durch starr verkrampfte Muskulatur erhöht sich die Wahrscheinlichkeit auf einen Bandscheibenvorfall signifikant.

Auf dem swopper in Bewegung zu sitzen, tut besonders im unteren Lendenwirbelbereich sofort spürbar gut. Es hält die Bandscheiben gut ernährt, fit und elastisch und die Muskulatur stets aktiv und in Bewegung. Dadurch beugt swoppen Rückenleiden durch Verspannungen und Bandscheibenvorfällen vor.

 

 

Gelenke und Arthrose

Gelenke sind bewegliche Knochenverbindungen. Schmerzen Gelenke aufgrund von Verschleißerscheinungen, spricht man von Arthrose. Bis zu einem gewissen Grad ist die Arthrose eine normale Alterserscheinung. Charakteristisch für den Gelenkschmerz ist die Bewegungsempfindlichkeit.

Die ersten Anzeichen einer Arthrose sind Steifigkeit und Spannungsgefühl nach längerer Ruhepause. Es kommt zum typischen „Anlaufschmerz", der bei weiterer Bewegung nachlässt. Viele Patienten schonen daher bewusst das Gelenk. Der Bewegungsmangel und die dadurch entstehende Schwächung der Muskulatur bewirken aber keine Linderung, sondern eine Gelenkversteifung ist die Folge.

„Bewegen ist gut, Überlastung ist schädlich"

Zur Behandlung empfehlen Ärzte daher regelmäßig Sport und zwar nach dem Motto: "Bewegen ist gut, Überlastung ist schädlich." Hier ist auch das Sitzen auf swopper, swoppster, 3Dee,  muvman und oyo einzuordnen. Durch die stete minimal-motorische Aktivität vieler Muskel- und Gelenkgruppen beim Sitzen auf den aeris-Aktiv-Sitzen vermeiden Arthrose-Patienten den typischen „Anlaufschmerz“, erhalten den noch vorhandenen Bewegungsspielraum und reduzieren so ihre Beschwerden.

Bisher schlossen sich eine sitzende Tätigkeit und Beweglichkeit im Rücken aus. Der swopper macht jetzt erstmals Muskeltraining beim Sitzen – ähnlich wie beim Joggen – möglich.