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Übergewicht

Übergewicht

53 Prozent der Frauen in Deutschland sind übergewichtig, bei den Männern sind es über 67 Prozent.* Als übergewichtig gilt, wer einen Body-Mass-Index (Körpermasse-Index/BMI) von über 25 hat. Der BMI wird errechnet, indem man sein Gewicht in Kilogramm durch die mit sich selbst multiplizierte Körpergröße in Metern teilt. Z.B.: Körpergewicht 60, Körpergröße 1,65 = 60 : (1,65 x 1.65) = 22. Hier kann man den BMI kostenlos errechnen lassen:

http://www.adipositas-gesellschaft.de/mybmi/index.php

Starkes Übergewicht macht krank

Übergewicht kann die Entwicklung chronischer Krankheiten begünstigen und die Lebenserwartung um Jahre vermindern. Mit steigendem Gewicht steigen die Risiken für Bluthochdruck, Diabetes, Krebs, Herz-Kreislauf-Leiden, Gicht, Herzinfarkt usw. Und natürlich auch für Störungen des Bewegungsapparates (Knie, Hüfte, Wirbelsäule). Übergewicht in Verbindung mit Bewegungsmangel kann auch ein metabolisches Syndrom zur Folge haben.

Die Ursache: zu viel Energie - zu wenig Bewegung

Die Ursache für Übergewicht ist immer eine positive Energiebilanz, das heißt, es wird mehr Energie aufgenommen als verbraucht wird. Für Dr. Stefanie Gerlach von der Deutschen Adipositas Gesellschaft steht fest, dass das zunehmende Übergewicht in Deutschland und Europa eine „biologische Antwort auf eine übergewichtfördernde Lebensumwelt“ ist.** Zwar gebe es auch individuelle Ursachen (genetische Veranlagung, familiäre Sozialisation), aber Hauptursachen seien zu viel Essen, zu wenig Bewegung, chronischer Stress und Schlaflosigkeit. Sie fordert die Politik auf, ökonomische Anreize zu schaffen, damit die Lebensmittelindustrie weniger Salz, Zucker und Fett verwendet und besonders die Rezepturen für Massenprodukte optimiert.

Nichtsdestotrotz steht aber auch jeder Einzelne direkt in der Verantwortung für sein Wohlbefinden und für seine eigene Gesundheit. Das heißt: Abnehmen – genauso, wie nicht zunehmen – gelingt durch kontrollierte Ernährung und viel Bewegung. „Kontrollierte Ernährung“ heißt dabei nichts anderes als: Diät.

 

Die Lösung: weniger essen - mehr bewegen

„Diät“ heißt bezeichnenderweise Schon- oder Krankenkost, bzw. laut Duden „eine auf die Bedürfnisse eines Kranken abgestimmte Ernährungsweise“. Die Krankheit ist hier das Übergewicht, das Ziel der Diät ist also das Abnehmen und „weniger essen“ bedeutet „weniger Kalorien aufnehmen als man verbraucht“. Kalorien gelten in der Ernährung landläufig als Maßeinheit für die Energie in Lebensmitteln. Unsere Hauptnährstoffe – Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate – enthalten unterschiedlich viel Energie. Sie wird im Körper bei der Verdauung (Verbrennung) der Nährstoffe freigesetzt.

Fett enthält die meiste Energie und Kohlenhydrate (Zucker/Stärke) dienen dem Körper als Hauptenergielieferant. Wird mehr Energie aufgenommen, als man verbraucht, speichert der Körper die überschüssige Energie „für Notzeiten“ in Form von Fettgewebe. Interessant: 7000 überschüssige Kalorien verwandelt der Körper zu ca. 1 kg Fettgewebe!*** Führt man dem Körper über weniger Fett und weniger Kohlenhydrate weniger Energie zu, als er für das Funktionieren aller Organe und für die Muskelarbeit (Bewegung) braucht, greift er auf seine Energiespeicher zurück. Man nimmt ab. Man kann also über die Zusammenstellung der Ernährung großen Einfluss auf die Energiebilanz des Körpers nehmen.

Muskeln sind Fettkiller Nummer 1

Die zweite Komponente, über die man die Energiebilanz aktiv beeinflussen kann, ist die Muskulatur und die Bewegung.

Muskeln sind der Fettkiller Nummer 1. Jede Bewegung verbraucht Energie. Sportliche Aktivitäten sind daher ideal, um mehr Kalorien zu verbrennen und die Reduzierung der Fettdepots zu unterstützen. Außerdem hilft Sport, Muskulatur aufzubauen. Jede Muskelfaser erhöht den Grundumsatz, also die Menge an Energie, die der Körper im Ruhezustand zur Aufrechterhaltung aller Funktionen benötigt. Hier kann man den Grundumsatz kostenlos errechnen lassen:

http://www.apotheken-umschau.de/Abnehmen/Ihr-persoenlicher-Grundumsatz-52574_2.html

 

Es muss nicht immer Sport sein!

Regelmäßig Sport in den Arbeitsalltag einzubauen ist nicht immer leicht. Die Deutschen wissen, dass sie sich zu wenig bewegen und dass sie ihren inneren Schweinehund öfter überwinden müssten. So bewegt sich ein gutes Drittel weniger als eine halbe Stunde am Tag, ein weiteres bleibt unter einer Stunde und nur 29 Prozent schaffen mindestens 60 Minuten oder mehr.****

Viele „Couch- Potatos“ schreckt die Vorstellung ab, auf einmal auf „Sport“ umschalten zu müssen. Dabei ist das gar nicht nötig. Zum Glück sind auch schon kleinere Bewegungseinheiten kalorisch wirksam und erhöhen den Stoffwechsel. Solange man sie oft genug und regelmäßig ausführt. Es reicht bereits, sich immer wieder über den Tag verteilt mehr zu bewegen.

Die alten Rezepte gelten: Treppe statt Aufzug nutzen, ein bisschen mehr zu Fuß statt alles mit dem Auto erledigen, bei sitzenden Tätigkeiten ganz bewusst mal im Stehen telefonieren und wenn es geht, zur Abwechslung auch mal am Stehtisch arbeiten. Zusammengefasst: Möglichst viel gehen und stehen und wenn man schon sitzen muss, dann am besten so bewegt wie möglich.

Die Aktiv-Sitzmöbel von aeris machen es leicht, einen 8-Stunden-Sitz-Tag in einen 8-Stunden-Bewegungs-Tag zu verwandeln. Automatisch und ganz nebenbei. Zum Beispiel der 3D-Aktiv-Stuhl swopper von aeris. Dank der von aeris entwickelten, uniquen 3D-Technologie hilft er tatsächlich beim Muskelaufbau und beim Abnehmen: Das bewegte 3D-Sitzen kann bis zu 300 Kalorien extra verbrennen. Kein Wunder: Untersuchungen haben gezeigt, dass man sich beim Sitzen auf dem swopper mehr als doppelt so viel bewegt wie auf herkömmlichen Bürostühlen. Und als günstiger Nebeneffekt, steigt auch noch die Sauerstoffversorgung des Gehirns sowie die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Auch beim Bürostuhl 3Dee, beim Kinderstuhl swoppster und beim Aktiv-Steh-Sitz muvman profitiert der Nutzer von der exklusiven Aktiv-Formel der aeris-Produkte. Und den Spaß-Faktor gibt es bei allen kostenlos on top.

*https://de.statista.com/themen/1468/uebergewicht-und-adipositas/

 **http://www.deutschlandradiokultur.de/uebergewicht-in-deutschland-ein-schwer-wiegendes-problem.1008.de.html?dram%3Aarticle_id=377474

 *** http://www.trainingsworld.com/ernaehrung/fettverbrennung-sti76773/fettverbrennung-kilogramm-fett-woche-einsparen-2363260.html

 ****https://www.tk.de/centaurus/servlet/contentblob/819848/Datei/79770/TK-Bewegungsstudie-2016-Beweg-dich-Deutschland.pdf