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Pezziball

Was ist ein Pezziball?

Der Name PEZZI ist geschützt und gehört dem italienischen Hersteller für Gymnastikbälle, Ledragomma. Bei einem PEZZI-Gymnastikball oder kurz Pezziball handelt es sich eigentlich um einen großen Gymnastikball, ursprünglich von jenem Hersteller. Wobei der Begriff Pezziball heute Deonym für einen großen Gymnastikball ist und auch für Bälle anderer Hersteller benutzt wird.

Wie groß ist ein Pezziball?

Der Pezziball wird auch Sitzball genannt, denn der Durchschnitt eines solchen Gymnastikballs beträgt in etwa 45 bis 75 cm und er eignet sich aufgrund seiner Belastbarkeit auch zum Sitzen. Wer den Ball zum Sitzen und für gymnastische Übungen benutzen möchte, sollte darauf achten, dass der Ball den für seine Körpergröße richtigen Durchmesser hat.

Was macht man mit einem Pezziball?

Der Pezziball war lange Zeit das Mittel der Wahl für Rückengymnastik, Übungen für die Wirbelsäule, Stärkung der Bauch- und Rückenmuskulatur und andere Übungen. Auch fördert der Sitzball die aufrechte Haltung und durch die Instabilität ein dauerndes Ausgleichen der Haltung. Das trainiert die Muskulatur, die für einen gesunden Rücken erforderlich ist. Insgesamt gibt es eine Vielzahl von Übungen, die man im Rahmen von Krankengymnastik, zum Trainieren des Gleichgewichtssinns oder als Fitnessgerät machen kann.

Ist ein Pezziball sicher?

Grundsätzlich gilt, dass ein Sitzball aus einem hochwertigen Material hergestellt sein sollte, um ein ungewolltes – und gesundheitsgefährdendes! – Platzen zu vermeiden. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Ball platzsicher ist und aus einem Anti-Burst-System (meist hergestellt mit dem Verbundmaterial Crylon) besteht oder mit der Bezeichnung burst resistant oder burst proof versehen ist. Es gibt hierfür allerdings keine Testnorm.

Kann ein Pezziball einen Stuhl ersetzen?

Man kann auf einem Pezziball sitzen und viele Menschen nutzen ihn auch im Büro, um nicht permanent auf dem starren Bürostuhl sitzen zu müssen oder um sich zwischendurch mehr zu bewegen. Dennoch handelt es sich beim Sitzball nicht um ein Büromöbel, sondern um ein Trainingsgerät bzw. Gymnastikgerät, das eigentlich aus der Krankengymnastik kommt. Hinzu kommt, dass der Ball instabil ist, was gerade im Büro am Schreibtisch auch zu Unfällen führen kann. Der Ball kann leicht wegrollen und ist in der Höhe nicht verstellbar. Sportwissenschaftler raten daher davon ab, den Ball im Büro einzusetzen, befürworten allerdings den Einsatz für zum Beispiel Stabilisationstraining in geeigneter Umgebung.

Aktiv-Bürostuhl statt Pezziball

Wer viel im Sitzen arbeitet und Rückenbeschwerden entgegenwirken möchte, kann sich auch für einen aeris-Aktiv-Bürostuhl wie dem swopper oder 3Dee entscheiden. Sie entsprechen sämtlichen ergonomischen Anforderungen und verfügen zum Beispiel über einen stabilen, extrem kippsicheren Standfuß und eine individuell anpassbare Höhenverstellung. Obendrein fördern und fordern sie dank der patentierten 3D-Technologie das gesunde und bewegte Sitzen mit häufigen Positionswechseln. Diese ermöglicht die intuitive Bewegung vorwärts, nach hinten und seitlich, aber auch vertikal. So ist zum Beispiel auf dem swopper mehr als doppelt so viel Bewegung möglich wie auf einem normalen Bürostuhl.

Ständige Haltungswechsel werden gefordert, der Rücken bleibt gerade – und so ganz nebenbei werden Bauch- und Rückmuskulatur trainiert, da wie beim Gehen und beim Stehen laufend ausbalanciert und das Gleichgewicht gehalten werden muss.

Orthopäden und Physiotherapeuten empfehlen gerne den swopper, da die Spiralfeder jedem Sitzenden seiner Gewichtsklasse entsprechendes weiches Schwingen ermöglicht. Das entlastet Bandscheiben und Gelenke, außerdem werden sie Dank des Pump-Saug-Effekts mit Nährstoffen versorgt und die Schadstoffe abtransportiert. Nicht zuletzt wird durch die Bewegung der Kreislauf angekurbelt, was förderlich für den Sauerstofftransport zum Hirn und damit für die Leistungsfähigkeit ist.