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Berufsgenossenschaft verweigert Kostenübernahme


Autor Nachricht
Verfasst am: 29. 01. 2007 [15:31]
Anonymous
Themenersteller
Dabei seit: 15.05.2003
Beiträge: 501
Durch einen Arbeitsunfall zog sich ein Mitarbeiter u. a. eine BWK 12 Fraktur zu, die operativ stabilisiert wurde. Sein behandelnder Orthopäde empfahl ihm den Swopper. Die Berufsgenossenschaft lehnt die Finanzierung jedoch ab. Geht das mit rechten Dingen zu? Was kann ihrer Meinung nach getan werden?
Verfasst am: 31. 01. 2007 [17:09]
skrietemeyer
Dabei seit: 15.05.2003
Beiträge: 688
Sehr geehrter Herr Babenschneider,

der "swopper" ist kein "Heil- und Hilfsmittel" im Sinne der Sozialgesetzgebung. Er hat deshalb auch keine "Hilfsmittelnummer", die Krankenkassen manchmal anfordern, um die Kosten für den "swopper" - Kauf zu übernehmen. Leider können wir Ihnen nicht sagen, unter welchen Bedingungen die Berufsgenossenschaften Kosten übernehmen. Wir gehen davon aus, dass es sich bei den bisher erfolgten Übernahmen um weise Einzelfallentscheidungen handelt, die sich die BG vorbehält.

Unser Rat: Ideal wäre es, wenn Ihr Orthopäde einen Brief an die BG schriebe, in dem er eine Empfehlung ausspricht, den "swopper" für Sie zu finanzieren, da dadurch weitergehende Schäden vermieden werden könnten, die durch den Berufsunfall eintreten könnten, wie z.B. die Schädigung benachbarter Bandscheiben, o.ä.. Dieser Brief sollte dann an den Vorstand der BG gesandt werden und nicht an den Sachbearbeiter, da der Sachbearbeiter nur nach seinen Vorschriften entscheiden und sich nicht darüber hinwegsetzen kann.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg und würden uns über eine Rückmeldung über den Verlauf Ihrer Bemühungen freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Sabine Krietemeyer