Zum Inhalt springen

 

 

 

Im Gespräch:

Michaela Gerg,
ehemalige deutsche Skirennläuferin

 

 

Michaela Gerg zählt zu den erfolgreichsten deutschen Skirennläuferinnen. 1996 beendete sie ihre aktive Rennkarriere, blieb aber dem Wintersport weiterhin treu: mit einer eigenen Skischule in Lenggries. Die engagierte Ex-Spitzensportlerin bietet dort Kurse für jedes Alter und jeden Anspruch an. Sie will ihre Begeisterung für den Schneesport weitertragen und den Spaß an der Bewegung wecken. Außerdem engagiert sie sich in ihrer Stiftung Schneekristalle und ist gefragt als Referentin sowie Feng Shui Beraterin.

Still herumsitzen ist nichts für Michaela Gerg. Auch im Alltag setzt sie auf viel Bewegung. Michaela Gerg besitzt privat den „aktivsten Stuhl der Welt“, einen swopper von aeris. Wir wollten von der mehrfachen Weltcupsiegerin und erfolgreichen Olympiateilnehmerin wissen, ob sie als Sportlerin besondere Vorteile beim aktiven Sitzen sieht und ob die Alltags-Beweglichkeit auch positive Effekte auf die Regeneration hat.

Frau Gerg, als ehemalige Skirennläuferin waren Sie es gewohnt, täglich stundenlang zu trainieren. Wie halten Sie sich heute fit und wie sorgen Sie heute für ausreichend Bewegung im Alltag?

Heute übe ich Sport ohne Zwang aus. Statt mich - wie zuvor - fast nur auf den Wintersport zu fokussieren, sind es heute die verschiedensten Sportarten, die auf meiner Tagesordnung stehen. Ich liebe es beispielsweise Yoga zu praktizieren. Dabei kann ich hervorragend meine körperliche und geistige Flexibilität trainieren. Ich bin sehr gerne in der Natur unterwegs, ob beim Wandern in den Bergen und auch beim Joggen und Radfahren. Außerdem bin ich begeisterte Golfspielerin.

80 % der Deutschen leiden unter Rückenschmerzen. Wie sieht das bei Ihnen aus? Sind Sie durch das regelmäßige Training und Ihre durchtrainierte Muskulatur rückenschmerzfrei?

Ich hatte zum Ende meiner Karriere hin große Probleme mit der Lendenwirbelsäule. Man könnte sagen, dass es sich um einen leichten Bandscheibenvorfall handelte. Yoga und ein bewusster Umgang im Alltag helfen mir heute dabei, meinen Rücken fit und vor allem schmerzfrei zu halten. 

Sie kennen den 3D-Aktiv-Stuhl swopper, der gegen Rückenprobleme und für mehr Bewegung entwickelt worden ist. Wie würden Sie das Sitzen auf dem swopper mit eigenen Worten beschreiben?

Aktives Sitzen auf dem swopper ermöglicht es mir, die Stunden am Schreibtisch rückenschonend zu verbringen. Indem ich mich ständig leicht bewege, wird meine Rückenmuskulatur gestärkt und ich verfalle nicht in eine starre Rundrückenhaltung. Faules „Reinlümmeln“ in den Hocker ist damit passé.

Der swopper  galt zunächst als „Gesundheitsstuhl“, vor allem zur Linderung von akuten Rückenschmerzen. Heute hat man erkannt, dass er durch seine einzigartige 3D-Flexibilität nicht nur dem Rücken gut tut, sondern durch die Bewegungsförderung positive Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel hat. Schlagzeilen wie „Sitzen kann tödlich sein“ oder „Sitzen ist das neue Rauchen“ haben die Sensibilität für diese Funktion verstärkt. Langes Sitzen – wie schädlich ist das Ihrer Meinung nach wirklich?

Ich bin mit solchen generalisierenden Aussagen immer vorsichtig und höre lieber in solchen Situationen darauf, was mein Körper mir sagt. Ich glaube aber generell, dass jede einseitige Bewegung ohne Ausgleich auf Dauer zu Problemen führt. Beim Skifahren ist es deshalb wichtig, zwischendurch Ausgleichsübungen zur Entspannung zu machen. Beim Sitzen wäre das dementsprechend, seine Position öfter zu wechseln oder ab und an auch aufzustehen. Auch hier spielt die richtige „Ausrüstung“ eine große Rolle. Es gibt starre Stühle und es gibt Stühle, die Bewegung fördern. Ich kenne keinen, der sich mehr bewegt als der swopper. Und Bewegung tut immer gut!

Regeneration ist beim Spitzensport ein wichtiges Thema. Spielt dabei so ein „niederschwelliges“ Training der Rückenmuskulatur durch Aktiv-Sitzen überhaupt eine Rolle?

Nach meinen eigenen Rückenbeschwerden habe ich gelernt, dass auch das Training der Rückenmuskulatur nicht außer Acht gelassen werden kann. Ich nutze im Alltag jede Möglichkeit, um die Rumpfmuskulatur und damit den Rücken zu stärken. Dazu gehört auch das aktive Sitzen.

Wir haben in Ihrer Vita gelesen, dass Sie auch diplomierte Feng Shui Beraterin sind. Wie bewerten Sie den swopper unter Feng Shui-Aspekten? Und können Sie uns zum Abschluss ein paar Tipps für die gute Gestaltung eines Home Office geben?

Jeder Mensch hat Farben, die besonders gut zu ihm passen; bei denen er sich besonders wohl  fühlt und dementsprechend auch besonders leistungsfähig ist. Den Gesundheitsstuhl swopper gibt es ja in vielen Farben – und sollte die ideal passende  Feng Shui Farbe nicht dabei sein, kann man ihn sich ja auch in neutralem Schwarz oder Weiß an den Arbeitsplatz stellen. Natürliche Materialien und runde Formen werden bevorzugt – auch da gibt es für den runden swopper Feng-Shui-Punkte. Bei einer Feng Shui Beratung wird die zur Person passende Sitz– und Blickrichtung am Schreibtisch gesucht. Generell gilt: Wer mit dem Rücken zur Tür sitzt, ist nervöser und fehleranfälliger. Besser also, man hat die Tür im Blick, das unterstützt ausdauerndes Arbeiten. Außerdem ist Ordnung im Office sehr wichtig. Ein aufgeräumtes Büro und ein Schreibtisch, der übersichtlich und ordentlich ist, lassen klare Gedanken zu.