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Aktiv-Stuhl swopper – häufig gestellte Fragen zum 3D-Sitzmöbel

 

 

Wie ist die richtige Sitzposition auf dem swopper?

Setzen Sie sich mittig auf den swopper, so dass das Federbein als Verlängerung Ihrer Wirbelsäule fungiert. Halten Sie das Gleichgewicht mit dem Gesäß und beiden Beinen, die flach auf dem Boden stehen. Das Becken sollte sich etwas höher befinden als die Knie, damit beim Sitzen ein „offener Winkel" bei Hüfte und den Knien entsteht. Dies fördert die Durchblutung. Schwingen Sie ein paar Mal kräftig durch, so richten Sie sich automatisch auf. Das Zwerchfell wird freier und fördert das tiefe Atmen. Dadurch werden Körper und Kopf besser mit Sauerstoff versorgt, die geistige Leistungsfähigkeit steigt. Wenn Sie sich mit dem swopper Ihrer Arbeit zuwenden, brauchen Sie nur durch Gewichtsverlagerung den Sitz in Richtung Schreibtisch zu bewegen. Ihr Körper kommt dadurch in eine Position, bei der die Wirbelsäule locker und senkrecht über dem leicht geneigten Becken stehen kann. Dadurch bleibt Ihr Rücken gerade. Sie nehmen automatisch die richtige Sitzposition ein. Das Federbein des swoppers hat die Krümmung nach vorn übernommen, die bei herkömmlichen Stühlen Ihre Wirbelsäule machen muss und die zum „Buckel-krumm-Sitzen“ führt.

 

Wofür soll das vertikale Schwingen (Swoppen) gut sein?

Swoppen stärkt die Rückenmuskulatur und fördert die Ernährung der Bandscheiben. Außerdem kommt es zu keinen Stauungen in den Beinen und man fühlt sich den ganzen Tag fit und beschwingt. Auf dem swopper sitzt man automatisch richtig und beugt dadurch Rückenschmerzen vor. Besonders praktisch: Sie können durch das 3D-bewegte Sitzen auf dem swopper während der Arbeit – quasi nebenbei – etwas für Ihre Gesundheit tun.

 

Kann ich den ganzen Tag ohne Rückenlehne sitzen?

Ja. Denn Sie können ja auch ohne Rückenlehne laufen. Der swopper ist so konstruiert, dass der Mensch auch im Sitzen das tun kann, wofür er eigentlich gebaut ist: sich bewegen. Immer, wenn man sich bewegt, braucht man keine Lehne. Deshalb brauchen Sie auch beim Swoppen keine Lehne.

Auf herkömmlichen Stühlen ist das anders. Dort benötigen Sie eine Stütze, weil Sie lange Zeit eher unbewegt sitzen. Für stundenlange Haltearbeit sind die Muskeln aber nicht geschaffen, deshalb sind Verspannungen und Rückenschmerzen die praktisch unausweichliche Folge dieser Sitzhaltung. Allerdings: Durch das Abstützen „entmündigen" Sie Ihre Muskeln erneut, sie werden – wie beim Dauerhalten – wieder nicht gefordert, werden schwach und schwächer und können immer weniger das leisten, wofür sie angelegt sind: den Menschen aufrecht und die Bandscheiben an ihrem Platz zu halten.

Auf dem swopper bleibt Ihr Rücken jedoch immer aktiv und in Bewegung. Dadurch werden besonders die Rückenmuskeln trainiert und gekräftigt.

Sollte es Sie – gerade in der Eingewöhnungsphase – auf dem swopper ab und zu mal irgendwo „zwicken" oder sollte sich ein Muskelkater einstellen: Nehmen Sie’s als gutes Zeichen. Bislang kalt gestellte Muskeln wachen vielleicht gerade wieder auf. Das Beste, was Sie dann tun können, ist: ordentlich in alle Richtungen zu schwingen. Dadurch fördern Sie die Durchblutung der Muskeln, trainieren sie und fördern den Abtransport der zwickenden Schadstoffe.

Grundsätzlich gilt: Bewegung ist das beste Rezept gegen Rückenschmerzen und andere Folgen von Fehlhaltungen.

 

Der Sitz des swoppers ist mir zu hart!

Wenn Sie Ihre Sitzbeinhöcker spüren, so ist dies ein Zeichen dafür, dass Sie zu lange ohne Bewegung gesessen haben. Stehen Sie kurz auf oder bewegen Sie Ihr Becken in verschiedene Richtungen. Die Erfahrung zeigt, dass Sie nach einer gewissen Eingewöhnungszeit Ihre Sitzbeinhöcker nicht mehr unangenehm spüren werden.

Generell gilt: Die Sitzbeinhöcker sind die von der Natur vorgesehenen Knochen zum Sitzen – allerdings nicht für stundenlanges Verharren in ein und derselben Position. Dass man die Sitzbeinhöcker gelegentlich auf dem swopper eher spürt als auf anderen Sitzen liegt auch daran, dass der Sitz des swoppers nach oben gewölbt ist. Mit gutem Grund: Die daraus folgende Druckverteilung auf die Sitzbeinhöcker führt automatisch dazu, dass die Wirbelsäule sich im unteren Bereich leicht nach vorn neigt (Lordosierung), was der natürlichen Form der Wirbelsäule im Stehen entspricht. Herkömmliche Sitze, die oft über eine Sitzmulde verfügen, bewirken das Gegenteil.

Für besonders soften Sitzkomfort sorgt der swopper AIR. Dank einer fünfschichtigen Spezial-Polsterung mit dem besonders druckelastischen Polsterkern 3DEA bietet er besonders sanftes, druck.- und thermoreguliertes Sitzen.

Gibt es den swopper auch mit einem anderen Sitzbezug?

Wir bieten den swopper in vielen attraktiven Farben und funktionalen Bezugsstoffen an. Gern erfüllen wir aber auch Ihre ganz persönlichen Wünsche in Bezug auf den Bezug – Lieblingsstoff, Firmenlogo, CI-Farbe – sprechen Sie uns einfach darauf an, wir machen Ihnen dazu gern ein Angebot.

 

Entspricht der swopper den DIN-Normen?

Ja. Der swopper WORK (mit Spezialfeder, Rollen, Lehne und Lehnenbezug) entspricht explizit der DIN EN 1335 für Büroarbeitsstühle. Der swopper mit Lehne entspricht den geltenden Büro-Europanormen PrEN 13761 (1999), EN 1022 (1996) und EN 1728 (2000). Der swopper besitzt das GS-Zeichen nach der EN 1022 und EN 13671 für Büro-Besucherstühle. Eigene DIN-Normen für das neuartige Sitzen-in-Bewegung wie auf dem swopper gibt es noch nicht, daher gibt es auch kein offizielles Prüfverfahren, nach dem der swopper entsprechend seiner spezifischen Eigenschaften getestet werden könnte.

Bislang gibt es nur DIN-Normen für starre Stühle, die allerdings aus den Jahren 1981-1989 datieren. Auch die EU-Bildschirmrichtlinie basiert auf einer DIN-Norm aus dem Jahre 1989. Neueste ergonomische Erkenntnisse und Entwicklungen können sich in diesen Normen nicht wiederfinden – DIN- und EN-Normen hinken dem neusten Stand der Technik immer hinterher.

Der swopper ist aber als innovatives Produkt (Bundesinnovationspreis!) seiner Zeit voraus. Es gibt keine Weltneuheit, bei der zuerst die Norm auf dem Markt war und dann das Produkt! Bis allerdings für technische Neuerungen die entsprechenden Normen neu formuliert werden, können oft Jahre vergehen. Doch auch für derartige „Zwischenzeiten" hat das Arbeitsschutzgesetz vorgesorgt, zumal die Normen lediglich eine Mindestanforderung darstellen, über die der Arbeitgeber jederzeit hinausgehen kann. Im Punkt „3. Grundsatz" ist deshalb Folgendes festgelegt:

„Bei Arbeitsschutzmaßnahmen sind der Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene, sowie sonstige gesicherte arbeitswissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen."

Dass dabei der „Stand der Technik" (Anmerk.: Damit sind die neuesten technischen Entwicklungen gemeint) ausdrücklich als Maßstab genannt wird, soll sicherstellen, dass wesentliche Entwicklungen in Naturwissenschaft, Technik und Medizin möglichst schnell im Arbeitsschutz angewendet werden - eben weil die Technik den DIN-Normen meistens weit voraus ist. Für den Arbeitgeber heißt dies, dass er zum Schutze seiner Mitarbeiter verpflichtet ist, den „Stand der Technik" anzuwenden und er nicht mit der Einführung neuer Entwicklungen solange warten muss, bis die entsprechende Norm für die Neuentwicklung erstellt wurde.

Jeder Arbeitgeber also, der den swopper am Arbeitsplatz einsetzt, befindet sich auf dem neuesten Stand der Technik und tut mehr für die Gesundheit seiner Mitarbeiter als die veralteten DIN-Normen vorschreiben. Der swopper kann überall dort eingesetzt werden, wo das Unternehmen ihn einsetzen möchte.

 

Gibt es auch für Jugendliche einen swopper?

Ja! Denn für Kinder und Jugendliche ist Bewegung mindestens ebenso so wichtig wie für Erwachsene. Stillsitzen ist Gift für junge Rücken! Und auch für die geistige Entwicklung und die Konzentration. Deshalb gibt es neben dem swopper für Sitzanfänger und Grundschüler, dem swoppster, auch einen swopper für Jugendliche ab ca. 40 kg: den swopper mit der Feder SMALL. Für gesunde Rücken von Anfang an! Das swoppster/swopper-Programm bietet für alle Altersstufen ab 4 Jahre und für alle Gewichtsklassen bis ca. 120 kg das weltweit einzigartige, gesunde 3D-Sitzen mit viel Bewegung und Spaß.

 

Gibt es den swopper auch mit Rollen?

Ja! Der swopper mit Rollen ist ideal für alle, die auf das gesündeste Sitzen der Welt umsteigen wollen und die z.B. kurze Wege an langen Schreibtischen zurücklegen müssen. Er bietet noch mehr Bewegungsspielraum und Mobilität – unter anderem an erweiterten Schreibtischen mit mehreren Arbeitsflächen oder zwischen Schreibtisch und PC ... Gleichzeitig fordert er noch mehr Eigenaktivität, da der Sitz ganz leicht entlastet werden muss, um die Rollenfunktion nutzen zu können. Alle Vorteile des swoppers im Kampf gegen Rückenschmerzen und Verspannungen bleiben beim rolling swopper voll erhalten. Er ist in allen swopper-Farben erhältlich; eine Lehne kann zugerüstet werden.

 

Kann der swopper auch als Stehhilfe verwendet werden?

Der klassische swopper ist ausschließlich zum Sitzen in Bewegung gedacht, nicht als Stehhilfe. Denn die bei dem beweglichen Federbein größtmögliche Höhe ist zum Abstützen beim Stehen zu niedrig. Für das Sitzen und Steh-Sitzen auf verschiedenen Arbeitshöhen bieten wir aber mit dem swopper HIGH sowie mit dem Aktiv-Steh-Sitz muvman perfekte Lösungen. So kann man mit dem swopper HIGH flexibel zwischen Arbeitshöhen von 49-69 cm sowie beim muvman  von 51-84 cm (bzw. beim muvman HIGH von 60-93 cm) wechseln.

 

Sollte der swopper nicht vom Arbeitgeber bezahlt werden?

Das wäre weitsichtig und vernünftig und würde dem Arbeitsschutzgesetz entsprechen, das vom Arbeitgeber fordert, sich bei Arbeitsschutzmaßnahmen nach dem Stand der neuesten technischen Entwicklung zu richten. Für das gesunde Sitzen ist der swopper der neueste Stand der Technik und der medizinischen Erkenntnisse.

Viele Arbeitgeber finanzieren Ihren Mitarbeitern im Rahmen ihres Gesundheitsmanagements bereits ein therapeutisches Sitzmöbel wie den swopper – freiwillig oder auf Nachfrage. Das rechnet sich auch unter Kosten-Gesichtspunkten für das Unternehmen. Denn wer gesünder sitzt, ist leistungsfähiger und motivierter und fehlt seltener wegen Rückenschmerzen. Das bedeutet mehr Effektivität und Kontinuität sowie weniger Arbeitsausfallkosten.

Der swopper amortisiert sich selbst in kleinen Betrieben schon durch nur einen eingesparten Krankheitstag! Sollte jedoch eine Finanzierung über Ihren Arbeitgeber nicht oder noch nicht möglich sein, bleibt es Ihnen in jedem Fall unbenommen, sich selbst etwas Gutes zu tun und Ihren eigenen Büro-swopper am Arbeitsplatz zu benutzen. Wir können Sie dazu nur ermuntern: Der swopper ist in jedem Fall eine lohnende Investition in Ihre Gesundheit.

In bestimmten Fällen übernehmen auch die Deutsche Rentenversicherung (BfA), die Berufsgenossenschaften, die Arbeitsagenturen oder das Integrationsamt die Kosten oder Teile davon. Mehr dazu erfahren Sie unter Service im Downloadbereich: Wegweiser zur Bewilligung rückengerechter Alltagshilfen

 

Was sind die Unterschiede zwischen dem swopper und einem Gymnastikball?

Gegenüber dem Gymnastikball hat das Sitzen auf dem swopper folgende Vorteile:

  • Der swopper bietet mehr Sicherheit: Er rollt nicht weg, er kann nicht platzen, man kann weder um- noch herunterfallen.
  • Beim swopper lassen sich drei Funktionen schnell und individuell einstellen: Sitzhöhe, Federhärte und seitliche Auslenkung.
  • Der swopper hat eine angenehme Sitzfläche: Sie haben die Wahl unter verschiedenen, wohnlichen Bezugsmaterialien. Die Sitzfläche ist meistens atmungsaktiv, nicht kalt, nicht glatt, sie zieht keine Fusseln an, sie riecht nicht. Der Gymnastikball besteht aus PVC.
  • Der swopper ist attraktiv, platzsparend und anpassungsfähig. Er wirkt in jeder Umgebung als Blickpunkt und Highlight, nicht als Fremdkörper.
  • Der swopper verfügt über ein zeitloses, innovatives und originelles Design, das mehrfach international ausgezeichnet wurde und sich in viele Interieurs spielend einfügt.
  • Der swopper trägt das GS-Zeichen, das heißt, er entspricht dem Geräte-Sicherheitsgesetz, GSG, und kann überall angewendet werden, wo gesessen wird.
  • Der swopper WORK ist vom TÜV gemäß DIN EN 1335 ausdrücklich als Büroarbeitsstuhl zertifiziert und kann überall ohne Einschränkungen eingesetzt werden.

 

 

Wird der swopper von den Krankenkassen bezahlt?

Ja, das ist möglich, wenn Ihnen ein Arzt einen „in allen drei Dimensionen beweglichen Sitz" zur Therapie verschreibt. Allerdings gilt das nicht generell und hängt sehr von der Weitsicht des jeweiligen Mitarbeiters bzw. der Krankenkasse ab. In bestimmten Fällen übernehmen auch die Deutsche Rentenversicherung (BfA), die Berufsgenossenschaften, die Arbeitsagenturen oder das Integrationsamt die Kosten oder Teile davon. Mehr dazu erfahren Sie bei Zuschüsse im Servicebereich.


Bekommt ein Mitarbeiter den swopper vom Arzt verschrieben und lehnt die Krankenkasse oder BfA die Kostenübernahme ab, bleibt immer noch die Möglichkeit, den Arbeitgeber zu ersuchen, die Kosten für den swopper entweder ganz oder teilweise zu übernehmen. Schließlich hat sich, wenn auch nur ein rückenbedingter Krankheitstag gespart wird, der Anschaffungspreis eines swoppers für alle Zeit amortisiert! Man kann davon ausgehen, dass der Nutzen – unter anderem durch größere Motivation, gesteigerte Leistungsfähigkeit und erhöhtes Wohlbefinden des Mitarbeiters – die Anschaffungskosten des swoppers schnell mehr als wett macht.

 

Wie lange habe ich Garantie auf meinen swopper?

Wir bieten Ihnen deutlich mehr Sicherheit als die gesetzliche Gewährleistungspflicht verlangt: Sie haben drei volle Jahre Garantie auf alle aeris-Produkte ab Kaufdatum. Sollte es innerhalb dieser Zeit Reklamationen geben, reparieren oder ersetzen wir das Produkt nach Rückgabe und Prüfung ohne Berechnung – vorausgesetzt natürlich, es liegt kein Fremdverschulden vor. Die Garantie gilt bei Material- und Funktionsfehlern für alle Original-Teile von Original swopper und nur bei Direkterwerb von autorisierten aeris-Fachhändlern. Alle autorisierten Händler finden Sie hier auf unserer Website unter Händler oder rufen Sie uns einfach an: +49(0)89-900 506-0.

 

Haben Sie auch noch Fragen zu unseren anderen ergonomischen Bürostühlen? Dann geht es hier zu den FAQ von 3Dee, muvman, oyo und swoppster.