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Expertenmeinungen:

Dr. Dieter Breithecker, Leiter der BAG

 

 

Starr sitzen war gestern. Heute sitzen wir in Bewegung!

Ergebnisse der Studie der Bundesarbeitsgemeinschaft für Haltungs- und Bewegungsförderung e.V. zum swopper.

Die funktionell-degenerativen Krankheitsbilder des Achsenskeletts, unsere schmerzhaften Rückenerfahrungen, korrelieren mit der Art und Weise eines seit Jahren praktizierten körperlichen Fehlverhaltens. Wir bewegen uns zu wenig, sitzen zu lang, und darüber hinaus falsch!

 

Wenn der Körper kann, bewegt er sich.

Bezogen auf die haltungsphysiologischen Vorgänge sollten die tragbaren Segmente des Haltungs- und Bewegungsapparates zeitlich nicht zu lang statisch beansprucht werden. Der gesunde Organismus verfügt diesbezüglich zu seinem Selbstschutz über ein hochsensibles Reflexsystem, welches ihn regelmäßig um sein „Körperlot“ herum pendeln lässt.

Der gleichmäßige und unbewusste Belastungswechsel zwischen Spielbein und Standbein bei einem frei stehenden Menschen macht dies deutlich. Jeder unbewusst – die wichtigsten lebenserhaltenden Funktionen laufen autonom ab – praktizierte Haltungswechsel im Stehen entlastet die vorher belasteten muskulo-skelettalen Anteile zu Lasten anderer.

Jede einzelne Haltung wäre an und für sich auf Dauer gesundheitsschädlich, im ständigen Wechsel allerdings stellen sie das Optimum des Erreichens für eine psychologische Körperhaltung dar. Der Körper regelt dieses Wechselspiel von Statik und Dynamik, von Spannung und Entspannung ganz selbständig, wenn er, wie im Stehen beispielhaft gegeben, die Freiheit für diverse Wechselhaltungen hat.

 

Unser Körper ist für Bewegung gemacht - damit das Leben pulsieren kann.

Sitzen auf dem swopper bedeutet schwingen (swoppen) in der Vertikalen, in der Horizontalen und in der Diagonalen. Hiermit ist die optimale Voraussetzung für ein bewegtes Sitzen um das Körperlot gegeben. Der swopper folgt jeder Bewegung des Körpers, gleichzeitig animiert er diesen sich zu verändern. Damit bremst er die natürlichen Bewegungsimpulse des Menschen nicht mehr, sondern fördert sie - kontinuierlich und wirkungsvoll. Der swopper passt sich somit dem individuellen (Bewegungs-) Bedürfnis seines Nutzers an und nicht umgekehrt.

Zwischen Nutzer und swopper entsteht eine Wechselwirkung: Sobald der Körper einen Belastungswechsel sucht, folgt der Stuhl dieser Bewegung und blockiert sie nicht. Das swoppen stimuliert darüber hinaus die Beine zu Bewegungen. Mit jeder Bewegung der Beine setzen wir die Venenpumpe in Gang. Der Blutkreislauf wird dadurch aktiviert. Alle Organe, insbesondere auch das Gehirn, werden folglich besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt. Damit ist konzentriertes Arbeiten länger möglich.