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Bewegung

Wie wichtig ist Bewegung?

Wer rastet, der rostet. Das altbekannte Sprichwort hat an Bedeutung und Richtigkeit nicht verloren. Im Gegenteil. Als ehemalige Jäger und Sammler ist der Mensch für ein Leben in Bewegung geboren. Denn genetisch ist der heutige Mensch wie vor 5.000 Jahren. Nur war er damals gezwungen seine Nahrung selbst zu suchen bzw. zu fangen und war dadurch den ganzen Tag automatisch in Bewegung. Im "zivilisierten" Alltag sind diese natürlichen Bewegungsmuster abhandengekommen. Heute arbeiten die meisten Menschen im Büro und sitzen bis zu 11 Stunden täglich. Sie bewegen sich dadurch viel zu wenig.

Doch Bewegung ist für alle Körperfunktionen, für die Durchblutung, für den Stoffwechsel und nicht zuletzt für die Stabilität des Skeletts von enormer Bedeutung – kurzum für die menschliche Gesundheit. Wer sich nicht bewegt, entwickelt keine Muskeln, die für eben jene Stabilität unerlässlich sind. Studien zeigen, dass sich alleine in den letzten 50 Jahren das Verhältnis zwischen Körpergröße und Gewicht negativ verändert hat. Die Kombination aus falscher Ernährung mit zu hoher Kilokalorienzufuhr und zu wenig Bewegung ist für den Menschen auf Dauer schädlich. Die Folgen: Zivilisationskrankheiten, wie zum Beispiel Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, chronische Rückenleiden etc.

Welche Bewegung ist gesund für den Menschen?

Bewegung ist nicht gleich Bewegung. Gleichförmige Bewegungsmuster, wie zum Beispiel beim starren Sitzen, entsprechen nicht unserer genetischen Veranlagung. Die natürliche Bewegung des Menschen ist von Bedürfnissen gesteuert. Früher hat jedes Bedürfnis des Menschen körperliche Aktivität ausgelöst: Hunger, Durst, der Wunsch nach Wärme, sozialem Kontakt oder Sex. Die Bewegungen wurden durchgeführt, ohne lange darüber nachzudenken. Man wollte ein Ziel erreichen, z.B. die reife Frucht pflücken und essen. Der Mensch braucht daher intuitive, spontane, komplexe, abwechslungsreiche und regelmäßige Bewegungen.

Wie kann ich Bewegung im Alltag fördern?

Bedenkt man, dass die Neandertaler am Tag 15 Kilometer und mehr zurücklegten, erklärt sich, dass die Menschen heutzutage fast alle einen erheblichen Bewegungsmangel aufweisen. Denn täglich 15 Kilometer zu Fuß zurückzulegen, ist beim heutigen Lebensstil kaum realisierbar. Die Menschen haben schlichtweg nicht mehr so viel Zeit. Und mit ein bis zwei Stunden Sport/Fitness am Feierabend oder am Wochenende kann das Bewegungsdefizit aus dem langen Sitzalltag nicht kompensiert werden. 

Deshalb ist es wichtig für kontinuierliche, sinnvolle Bewegung am Arbeitsplatz zu sorgen – für Bewegung "ganz nebenbei". Dort, wo das Problem entsteht. Direkt am Bürostuhl, auf dem oft bis zu 10 Stunden täglich gesessen wird. Mit den herkömmlichen Bürostühlen geht das nicht. Im Gegenteil: Mit ihren Armlehnen, Kopfstützen, DIN-gefassten Normmaßen bringen Sie den Be-Sitzer in eine Art Zwangshaltung und tragen so eine Mitverantwortung für die Bewegungslosigkeit in den Büros.

Fitness im Sitzen
Bildrechte: aeris GmbH

aeris-Aktiv-Stühle dagegen passen sich ihren Be-Sitzern ganz individuell an. Sie fordern und fördern aufgrund einer patentierten 3D-Technologie natürliche, spontane, intuitive, in jede Richtung freie und selbstorganisierte Bewegung beim unvermeidlichen Sitzen oder Stehen im Arbeitsalltag. Dadurch wird ganz nebenbei mehr Bewegung in den Alltag integriert. Auf dem swopper beispielsweise ist sogar mehr als doppelt so viel Bewegung möglich wie auf einem normalen Bürostuhl.

Diese natürliche Art der Bewegung stärkt die Muskulatur und bringt den Kreislauf in Schwung. Durch die aufrechte Haltung auf den aeris-Bürostühlen wird zudem die Atmung tiefer und die Sauerstoffversorgung des Gehirns angekurbelt. Konzentration und Leistungsfähigkeit werden so gesteigert. Einfach gesagt – bei einer 40-Stunden Woche im Büro werden alle aeris-Aktiv-Stühle dabei helfen, eine 40-Stunden Woche in Bewegung zu haben. Quasi ein Personal Trainer fürs Büro. Sie sind eine einfache, in den Alltag integrierbare Lösungen für das Problem des Bewegungsmangels und das beste Mittel für gesunde, zufriedene Mitarbeiter, weniger Arbeitsausfälle.

Einzelnachweise

  1. Active Office: Warum Büros uns krank machen und was dagegen zu tun ist, Josef Glöckl und Dieter Breithecker, Springer Gabler Verlag, 2014